Dipl.-Ing. Thomas Conrad - Geschäftsführer
Dipl.-Ing. Thomas Conrad
Geschäftsführer
Schnelle Antworten auf Ihre Fragen zum Thermischen Spritzen - damit Sie effizient planen können!

Flammspritzen (Draht/Pulver) KS-MetalCoat

Beim Pulverflammspritzen, Drahtflammspritzen oder Stabflammspritzen wird das Beschichtungsmaterial in einer Acetylen-Sauerstoff-Flamme kontinuierlich zugeführt und aufgeschmolzen. Die notwendige Partikelgeschwindigkeit wird durch die expandierenden Verbrennungsgase oder mit einem weiteren Gas erzeugt.

Die Spritzpartikel werden durch das jeweilige Flammsprizt-Verfahren auf die vorbereitete Werkstückoberfläche geschleudert. Weit über 100 verschiedene Beschichtungsmaterialien können nach Ihren individuellen Anforderungen zum Thermischen Spritzen eingesetzt werden.

Hochgeschwindigkeits-Flammspritzen (HVOF)
KS-SuperCoat und KS-HardCoat

Beim Hochgeschwindigkeits-Flammspritzen erfolgt eine kontinuierliche Gasverbrennung innerhalb einer Brennkammer. Vor einer Beschleunigungsdüse wird der pulverförmige Spritzzusatz zugeführt. Im Gasstrom werden die aufgeschmolzenen Pulverpartikel auf mehrfache Schallgeschwindigkeit beschleunigt. 

Mit Hilfe des HVOF-Verfahrens werden Verschleißschutzschichten mit hoher Dichte bei geringerer Porosität erzeugt. Das Hochgeschwindigkeits-Flammspritzen kommt z.B. bei carbidhaltigen Beschichtungen für extreme Belastungen zum Einsatz.

Plasmaspritzen
KS-CeraCoat

Beim Plasmaspritzen wird der pulverförmige Spritzzusatz in einem Plasmastrahl geschmolzen und auf die Werkstückoberfläche geschleudert. Das Plasma wird dabei durch einen Lichtbogen erzeugt, der gebündelt in einem Gemisch brennt. Die Gase werden dabei dissoziiert und ionisiert. Der Plasmastrahl erreicht Geschwindigkeiten bis zur 2fachen Schallgeschwindigkeit und eine Temperatur von bis zu 18.000 °C. Im Unterschied zum Flammspritzen erreicht das Plasma nicht die Werkstoffoberfläche.

Die hohe Ausströmgeschwindigkeit und die Wärmeenergie werden an die Spritzpartikel abgegeben. Materialspannungen oder gar ein Verzug der Oberflächen sind ausgeschlossen. Plasmaspritzen eignet sich bestens zur präzisen Oberflächenbeschichtung dünnwandiger Materialien, wie Rohroberflächen.

Metallbeschichtungen - wo Höchstleistung zählt!

Lichtbogenspritzen
KS-Metal Coat

Beim Lichtbogenspritzen werden zwei drahtförmige Spritzzusätze gleicher oder unterschiedlicher Art in einem Lichtbogen abgeschmolzen. Mittels Zerstäubergas, z.B. Druckluft, wird das Beschichtungsmaterial auf die vorbereitete Werkstückoberfläche geschleudert. 

Das Lichtbogenspritzen ist ein leistungsstarkes Drahtspritzverfahren fürelektrisch leitende Materialien. Das Lichtbogenspritzverfahren ermöglicht die Herstellung sehr harter Verschleißschutzbeschichtungen. Diese werden für den großflächigen oder mobilen atmosphärischen Korrosionsschutz von Stahlkonstruktionen eingesetzt.

KS Schmelzverbund-Beschichtungen
KS-InductiveCoat und KS-VacuumCoat

Diese von Karl Schumacher speziell entwickelte thermische Beschichtung wird in einem mehrstufigen Verfahren hergestellt. Schmelzverbundschichten sind absolut dampf- und gasdicht. Kennzeichnend für diese Spezialität ist, dass die Beschichtung nicht abplatzen kann. Schmelzverbundschichten widerstehen in besonderem Maße Torsions- und Biegebelastungen sowie Temperatur-Wechselbeanspruchungen. Ihre Korrosionsbeständigkeit ist exzellent.

Unsere Lösungen

Beschichtungen für Hydraulikzylinder - Thermische Beschichtungslösungen für effektiven Verschleiß- und Korrosionsschutz
Beschichtungen für Industrie- und Kraftwerksarmaturen - selektive Beschichtungslösungen mit induktiven Schmelzverbundschichten und HVOF-Schichten
Hochleitungsbeschichtungen für Schienenfahrzeuge durch HVOF Hochgeschwindigkeits-Flammspritzen